Der Tag begann mit einer eigens für unsere Ministranten und Erstkommunionkinder gestalteten Heiligen Messe. Und da fast niemand den Schutzpatron von ihnen kennt, konnten wir vor dem Evangelium das wichtigste von Tarcisius erfahren.

Er war ein Junge der in der zweiten Hälfte des 3. Jahrhunderts nach Christus in der Stadt Rom lebte. In einer Zeit in der die Christen  ihren Glauben nicht offen ausleben durften, sondern im Verborgenen leben und feiern mussten, da sie sonst verfolgt wurden. Die Messen feierten die Christen in den Calixtus-Katakomben. Dieser kleine Junge übernahm einen in der damaligen Zeit wichtigen Dienst, er brachte den alten und kranken Menschen die Kommunion nach Hause. Eines Tages wurde von Jugendlichen aufgefordert zu zeigen, was er denn so wertvolles bei sich trug, doch Tarcisius weigerte sich und wehrte sich auch nicht, als er von den anderen angegriffen wurde, sondern beschütze die Hostien wie den wertvollsten Schatz ganz nahe an seinem Körper, an seinem Herzen. Er wurde solange geschlagen, bis er so schwer verletzt war, dass er starb und auch jetzt konnten sie seine Hände nicht vom Körper lösen und die Hostien an sich nehmen. Seit dem 5. August 2010 steht zur Erinnerung an ihn auf dem Areal der Calixtus-Katakomben in Rom eine 15 Meter hohe Statue.

     

Nach dem Evangelium war der große Augenblick für Maria und Maximilian gekommen, sie wurden feierlich vor allen mit ihren Ministrantengewändern bekleidet und gesegnet und durften den Rest der Messe mit allen anderen Minis unseren Pfarrer Zvonko unterstützen.

Im Anschluss an die Heilige Messe konnten wir uns bei einem von unseren Ministrant gestalteten Pfarrcafe stärken und uns über das gehörte austauschen, diskutieren.

Im Anschluss hatten unsere Erstkommunionkinder noch ihre Vorbereitungszeit und durften für sich entdecken, was sie denn gut können und was ihnen noch nicht so gut gelingt, wie sie auch wie Tarcisius sein können und das die Kommunion ein besonders „Geschenk“ für uns ist.

Abgeschlossen haben wir unseren Nachmittag mit dem gemeinsamen binden eines Adventkranzes, bei dessen Anfertigung sie tatkräftig von Mitgliedern aus unserer Gemeinde unterstützt wurden.

Es wurden bis am Abend die unterschiedlichsten Kränze gebunden und gestaltet, schlichte nur mit Kerzen und Bändern in den klassischen liturgischen Farben, farbenprächtig mit Gold- und Silberdekor oder mit Naturmaterialien verziert, wie Bockerln, Orangenscheiben, Zimtstangen und anderen Gewürzen.

Wer die Kunstwerke sehen möchte hat am 2. Dezember 2017 um 17.00 Uhr bei der Adventkranzweihe die Möglichkeit sie zu bewundern.

Während des ganzen Tages wurde für unsere Ministranten gespendet und am Abend durften sie sich über € 410,89 freuen.

Dafür ein herzliches Danke und Vergelt`s Gott von ihnen an alle Spenderinnen und Spender.