Kurze Geschichte

Das Pfarrgebiet umfasst das ehemalige Gelände der Wienerberger Ziegelwerke. Nachdem das Ziegelwerk geschlossen wurde begann man Ende der 80er Jahre des 20. Jhdts. mit der Errichtung einer Wohnsiedlung.

Am 1. Jänner 1989 wurde die Teilgemeinde Wienerfeld-West gegründet, die heute das Pfarrgebiet der Pfarre Emmaus umfasst. Einige Monate später, am 1. Juli 1989 wurde die Pfarrexpositur "Emmaus am Wienerberg" errichtet. Der erste Expositus war Mag. Joseph Debono (1. Juli 1989 - 31. August 1990).

Mit dem 1. September 1990 wurde Mag. Peter Lumbe zum Expositus der Pfarre ernannt.
1992 wurde die Pfarrkirche am Tesarekplatz eingeweiht.
Mit Wirksamkeit vom 20. April 1997 wurde die Pfarrexpositur "Emmaus am Wienerberg" zur Pfarre erhoben, gleichzeitig wurde Mag. Peter Lumbe, zum Moderator ernannt. Diese Funktion übte er bis zu seinem Tod im Jahre 2007 aus.
Daraufhin wirkte ein Jahr Mons. Dr. Petrus Bsteh als Provisor.
Im Jahr 2008 übernahm Mag. Christoph Pfann die Aufgabe des Pfarrmoderators und war in dieser Funktion bis zum 31. August 2015 tätig.
Seit 1. September 2015 ist Lic. mr. sc. Zvonko Brezovski mag. theol. der Moderator der Pfarre.

Zum biblischen Ursprung des Namens

In der heiligen Schrift begegnen wir "Emmaus" in einer Episode, die nach der Auferstehung Jesu Christi stattfindet

(aus dem Lukas - Evangelium 24, 13-35)

Am gleichen Tag waren zwei von den Jüngern auf dem Weg in ein Dorf namens Emmaus,
das sechzig Stadien von Jerusalem entfernt ist. 

Sie sprachen miteinander über all das, was sich ereignet hatte. Während sie redeten und ihre Gedanken austauschten, kam Jesus hinzu und ging mit ihnen. Doch sie waren wie mit Blindheit geschlagen, so daß sie ihn nicht erkannten.
 
Er fragte sie: Was sind das für Dinge, über die ihr auf eurem Weg miteinander redet?
 
Da blieben sie traurig stehen, und der eine von ihnen - er hieß Kleopas - antwortete ihm: Bist du so fremd in Jerusalem, daß du als einziger nicht weißt, was in diesen Tagen dort geschehen ist?  Er fragte sie: Was denn?
 
Sie antworteten ihm: Das mit Jesus aus Nazaret. Er war ein Prophet, mächtig in Wort und Tat vor Gott und dem ganzen Volk.
 
Doch unsere Hohenpriester und Führer haben ihn zum Tod verurteilen und ans Kreuz schlagen lassen.
 
Wir aber hatten gehofft, daß er der sei, der Israel erlösen werde. Und dazu ist heute schon der dritte Tag, seitdem das alles geschehen ist.
 
Aber nicht nur das: Auch einige Frauen aus unserem Kreis haben uns in große Aufregung versetzt. Sie waren in der Frühe beim Grab, fanden aber seinen Leichnam nicht. Als sie zurückkamen, erzählten sie, es seien ihnen Engel erschienen und hätten gesagt, er lebe.
Einige von uns gingen dann zum Grab und fanden alles so, wie die Frauen gesagt hatten; ihn selbst aber sahen sie nicht.
 
Da sagte er zu ihnen: Begreift ihr denn nicht? Wie schwer fällt es euch, alles zu glauben, was die Propheten gesagt haben.
Mußte nicht der Messias all das erleiden, um so in seine Herrlichkeit zu gelangen?
 
Und er legte ihnen dar, ausgehend von Mose und allen Propheten, was in der gesamten Schrift über ihn geschrieben steht.
So erreichten sie das Dorf, zu dem sie unterwegs waren. Jesus tat, als wolle er weitergehen, aber sie drängten ihn und sagten: Bleib doch bei uns; denn es wird bald Abend, der Tag hat sich schon geneigt. Da ging er mit hinein, um bei ihnen zu bleiben.
 
Und als er mit ihnen bei Tisch war, nahm er das Brot, sprach den Lobpreis, brach das Brot und gab es ihnen.
Da gingen ihnen die Augen auf, und sie erkannten ihn; dann sahen sie ihn nicht mehr.
 
Und sie sagten zueinander: Brannte uns nicht das Herz in der Brust, als er unterwegs mit uns redete und uns den Sinn der Schrift erschloß?
 
Noch in derselben Stunde brachen sie auf und kehrten nach Jerusalem zurück, und sie fanden die Elf und die anderen Jünger versammelt.
Diese sagten: Der Herr ist wirklich auferstanden und ist dem Simon erschienen. Da erzählten auch sie, was sie unterwegs erlebt und wie sie ihn erkannt hatten, als er das Brot brach.